Wasser, Wasser, Wasser überall...

Die Nacht verläuft im kompletten Off! Nichts ist zu hören, nichts zu sehen, nichts bewegt sich. Auch das von einem Zimmer gewünschte nächtliche Wecken funktioniert nicht. Selbst das Anheben von Armen und Beinen ändert daran nichts, sie fallen ohne weitere Regung wieder nach unten. Es scheint eine perfektionierte Art des Todstellens zu sein, dass wir von einigen Tieren her kennen. Keiner wach - kein Streich!

So kommt es erst nach dem morgendlichen Weckruf der Karibik zu geringfügiger Bewegung in den Betten. Es geht etwas schleppend zum Frühstück und man kann den Erschöpfungszustand der Kids förmlich in der Luft des Speiseraumes spüren. Das Einwerfen von Brötchen und Müsli wird von großer Stille begleitet. Erst nach den Putzdiensten mit anschließenden Bewegungsspielen kommt wieder Fahrt auf. Danach starten die Wasserwettspiele. Mit Wasser gefüllte Gummistiefel müssen weiter geworfen, Tabletts mit gefüllten Bechern über dem Kopf durch einen Hindernisparcours transportiert oder zwei Tischtennisbälle in einer durchlöcherten Röhre aufgeschwemmt werden. Alle sind mit viel Spaß dabei, zumahl die Temperaturen mittlerweile auf die 30 Grad zusteuern. Kurz vor dem Mittag sind die Ausbilder fällig. Auf dem Gelände stehen überall gefüllte Eimer und die Kids sind mit Bechern bewaffnet. Das Kräfteverhältnis ist 3:1 und da die Ausbilder keine Becher haben ist weder Entkommen noch ein Gegenangriff möglich.

Niemand bleibt auch nur im Ansatz trocken und so ist vor dem Essen, ohne das jemand baden war, die Wäscheleine völlig überfordert.

Nach der Mittagspause stehen Ausbilderspiele auf dem Programm. Klaus muss blind ein Vogelhaus zusammenbauen, Sandra Steine suchen und sie über das Wasser springen lassen und Justin versuchen so oft wie möglich aus 11 Metern Entfernung die Latte vom Tor zu treffen. Das letzte klappt nicht , die anderen Aufgaben dagegen sehr gut.

Dann endlich ab ins Wasser! Alle Baden im Kellersee und kühlen sich ab. Um die Körpertemperatur niedrig zu halten folgt ein Eisbuffet. 4 Sorten, Sahne, Erdbeeren, Himbeeren, Blaubeeren, Streusel und Waffeln, alles was zu einem guten Eisbecher gehört, wird für die Jugendlichen nach Wunsch zusammengestellt.

Bis zum späten Grillen wird entspannt, ein bisschen gespielt, Wunschflaschen gefüllt oder geschnackt.

Der Abend klingt mit dem gemeinsamen Grillen und einer spontanen Terrassenparty mit gemeinsamen Singen und Tanzen aus (es werden sogar für einzelne Herren Tanzstunden gegeben). Es folgt die Befragung in den Zimmern und schon vor 23:00 liegt eine zufriedene Stille in unserem Haus.

Zusammenfassung; Spaßfaktor sehr hoch, sehr viele nasse Klamotten, leckere Buffets mit Eis oder beim Grillen, tolle Stimmung - es war ein wunderschöner Tag, der leider viel zu schnell lief, aber jede Minute war für die Gruppe wertvoll!


Eure Jugendfeuerwehr mit Herz



















































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